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~A new day~


 

Es war der erste Morgen nach meiner Ankunft in Plume. Ich hatte die Hoffnung gehegt, dass das seltsame Gefühl, welches mich in die Ferne zog, sich legen würde. Eingeredet hatte ich mir, dass es einfach nur meine Verwirrung über die gänzlich neue Umgebung war, in der ich nun lebte. Aber auch jetzt, wo ich wieder mitten im Plume stand, bereit für einen neuen Tag, blieb das Gefühl. Und das Schlimme war, dass es scheinbar immer stärker wurde. Nur schwerlich gingen mir an diesem Vormittag die Aufgaben von der Hand. Ich war abgelenkt von meinem eigenen Gefühl, welches ich langsam zu verfluchen begann. Es war doch wirklich eine Qual, wenn man nicht wusste, was eigentlich los war.

 

Seufzend hatte ich mich letztlich am Ufer des Flusses niedergelassen. Es war so anstrengend. Ich war doch gestern noch so überzeugt gewesen und kaum betrete ich die Stadt, da habe ich das Gefühl, das ich gar nicht hier sein sollte, weil mein Platz ganz wo anders ist. Toll! Wenn ich doch schon so ein Gefühl habe, wieso verrät es mir nicht, wohin ich gehen soll! Am Liebsten hätte ich laut geschrieen, oder irgendwas in der Art. Aber nein, ich riss mich zusammen. Es brachte ja auch nichts, jetzt irgendwie auszuflippen.

 

Als ich dann gerade meine Flügel wieder nutzen wollte, um etwas aufzusteigen und über den Fluss zurück in die Stadt zu fliegen, da hörte ich eine Stimme. Oder nein, ich hatte das Gefühl, ich erlebe etwas mit. Ein junger Mann. Nein.. Mann trifft es nicht. Ein junger Krieger, gerade an der Grenze zur Mannwerdung, der so wie ich seinen Weg ging in die große Stadt, um sein Ziel zu verfolgen. Es war eine seltsame Eingebung, doch ich wünschte ihm viel Glück. Und gleichzeitig hatte ich das wahnwitzige Gefühl, etwas gefunden zu haben, was ich suchte. Jetzt musste ich nur noch herausfinden, wo dieser Junge war.

24.8.09 23:19


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~ Everything has a beginning ~

 

 

Die Sonne schien auf mich herab, als ich die Brücke zur Stadt Plume betrete. Die drei Aufgaben, die mich zu Beginn erwartet haben, hatte ich Recht schnell hinter mich gebracht und so blieb mir nichts anderes, als mich zu der Stadt aufzumachen, die am Ufer des Flusses lag, in dem ich als Kind so oft geschwommen war. Ich hatte immer gewusst, dass ich Cleric sein wollte. Anderen helfen, sie unterstützen und gleichzeitig selbst etwas ausrichten zu können war genau das, was ich mir vorstellte. Meine Eltern hätten sich zwar gewünscht, ich wäre ein Jäger geworden, aber das war nichts für mich. Ich wollte nicht jagen und Bogenschießen, ich wollte unterstützen.

 

Letztlich haben sie es akzeptiert und mich Lernen lassen, haben sie doch ziemlich schnell gesehen, dass es mir Spaß machte. Und heute bekam ich den Lohn. Ich durfte endlich nach Plume und anfangen, ein richtiger Cleric zu werden. Mein Herz klopfte ganz schnell, als ich meine Schwingen ausbreitete, um schneller beim Ältesten anzukommen, der mich in die Talente einwies und mir sagte, was ich als nächste zu tun hatte. Die kleinen Aufgaben erfüllte ich mit Freude. Es machte mir Spaß und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten. Hin und wieder sah ich einen anderen in Not geratenen Kämpfer und half ihm. Ein Dank wir mir meist gewiss, doch selbst wenn kein Dank folgte, war ich zufrieden. Jeder kleine Erfolg ließ mich Strahlen, denn ich wurde immer wieder bestätigt, dass es genau die richtige Entscheidung war.

 

Trotzdem... auch wenn ich das was ich tat, gerne machte, so war das immer etwas, das mir sagte, dass ich nicht mehr Zeit als nötig hier verbringen sollte. Ich verstand es nicht. Das hier war meine Heimat. Wo sollte ich denn hin? Wohin zog es mich?

24.8.09 23:02





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